Nach innen

Nach innen
Still werden,

in sich gehen, entdecken,

was es gibt im eigenen Herzen zu sehen.
Die Schätze, sie warten

um geöffnet zu werden.
Der Weg nach innen

lässt dich ganz neu erden.
Lässt dich finden was du suchst,

schon so lange im Außen.
Schließe die Augen und fühle es.
Und dann trage dein Licht

aus deinem Herzen nach draußen.

© Julia Füreder

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Stille Frauen

© Text: Andrea E. Maier

Du erkennst sie am freundlichen
Schimmer ihrer Aura,
wie zerstäubtes Perlmutt,
unaufdringlich und sanft.
Sie sind still.
Du siehst sie oft, aber hörst sie kaum,
weil sie selten über sich selbst sprechen,
sondern gern zuhören,
während ihr warmglänzender Blick
dich ruhig betrachtet.
Und bist du die Laute, die Redselige,
die Kühne,
werden sie dich insgeheim vielleicht
bewundern, beneiden
für deinen Mut und deine Kraft.

Sie sind die Stillen,
die zartwarmen Töne neben den kühlen Prachtfarben eines Gemäldes,
oft übersehen und sich ihrer Bedeutung,
ihrer Macht viel zu wenig bewusst.
Oft sind es sie,
die durch sanftmütige Zurückhaltung
den lauten, kraftvollen Papageienfederdamen
eine wohlwollende Bühne geben
und manchmal sogar Halt,
wenn diese straucheln,
weil sich der hochhackige Schuh
im Flittergewand verhakt hat.

Sie sind es,
die sich oft einer Meinung enthalten,
wenn der Rest der Welt die ihre bereits
gefällt hat und sie lautstark kundtut.
Ihr bedächtiges und mildes Schweigen

tut wohl und gibt

den sicht- und fühlbaren Kontrast,
den die Seele sucht,
der alles ein wenig zu viel geworden ist.

Wenn sie nur wüssten, diese lieben Stillen,
wie heilsam ihre warmherzige Gegenwart ist,
einfach nur dadurch, dass sie da sind
und den Weg mit einem gehen,
schweigend in der Nähe stehen,
und weil ihre Präsenz die Welt um so vieles zärtlicher macht,
selbst wenn sie nicht viel sagen.

 

Sie sprechen mit leiser Stimme,
doch sind sie nicht wirklich schüchtern.
Hinter einer Fassade
von scheuer, echter Freundlichkeit
verbirgt sich die Kraft einer Bärenmutter
und die tiefgründige Schönheit des Herzens,
die sich in ihrem Gesicht

besonders dann zeigt,
wenn ihr bezauberndes Lächeln
die Müdigkeitsfältchen verschwinden lässt.

Oft sind es sie, die Stillen,
die dir das rechte Wort
zur rechten Zeit schenken,
das Ja, die Bestätigung,
nach der du dich insgeheim so sehnst
(auch wenn du weißt, du solltest nicht),
weil Neid und Missgunst ihnen so fremd ist
wie der Sonne die Nacht
und ihre Seele immerzu die kindliche
Freude am Schönsinn zelebriert.

Ich danke den stillen Frauen,
die mit ihren sanften Herzfarbtönen
und ihrer leisen Stimme
unserer grell-schrägen Zwölftonwelt
ihre zartglimmenden Spuren aufdrücken.
Spuren, die selbst in dunkelster Nacht
weithin sichtbar bleiben,
liebevolle Wegweiser auf dem Pfad
unseres Lebens.


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Begegnung

Sich frei machen von alten Mustern,
das Leben seinen Weg gehen lassen,
lieben, leben und Freiheit genießen.
Sich an die Hand nehmen,
doch nicht aneinander fesseln.
Die Ketten gesprengt,
geöffnet der Raum, um zu atmen,
der Begegnung Platz lassen,
sich zu entfalten.
Keine Vorgaben, keine Enge mehr,
nur mehr Leben und Liebe als Wegweiser.
© Julia Füreder

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Mut

Sei mutig DU zu sein.
Sei mutig FREI zu sein.
Sei mutig deine TRÄUME zu leben.
Sei mutig dich NEU zu entdecken.
Sei mutig und TANZE auf neuen Wegen.
Lasse dir FLÜGEL wachsen
Und verleihe
Deinem SEIN ein Leben.


(© Julia Füreder)

 

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Ich sein

Ich bin immer gewesen
und werde immer sein.
Ich bin ein Tropfen auf dem heißen Stein
und doch ein Ozean.
Ich bin die pure Hoffnung,
wenn alles hoffnungslos scheint.
Ich bin der Windhauch durch dein Haar,
bevor ein Sturm aufzieht.
Ich bin das große Etwas
und das kleine Ganze.
Ich bin die Kerze, die Licht spendet
und ein Feuer entfacht.
Ich bin ein lauter Lacher, ich bin die Träne,
die sich ihren Weg über die Wange sucht.
Ich bin so viel und so viel mehr.
Ich bin du und so viel mehr ich.


(© Julia Füreder)

 

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Selbstliebe

Selbstliebe – ... nur in dir selbst kanns du die Liebe und den Frieden finden. Kraftquelle Magazin

Wie aber werden wir spirituell?

Wie aber werden wir spirituell? Bear Heart – Muscogee-Creek-Indianer

Zitat

Zitat von Jean-Paul Sartre

Vertrauen

Vertrauen ist,
Vertrauen fragt nicht, bettelt nicht,
ist grenzenlos, fühlbar, spürbar,
und lässt mich fliegen.
Vertrauen ist groß und traumhaft real
in mir und in dir.
Vertrauen führt die Hoffnung
an der Hand, zeigt ihr den Weg.
Vertrauen ist die Straße zur Liebe,
die Straße  zur Freiheit.
Ich bin Vertrauen,
weil ich liebend lebe,
starken Schrittes vorangehe,
mich an die Hand nehme
und mir immer wieder sage,
„Vertraue nur, es lohnt sich!“


(© Julia Füreder)

 

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Hier und jetzt

Weisheit von Budda: Leben im Hier und Jetzt