Von der seltsamen Spiegelwelt eines heiligen Berges

Die Nordseite des Untersbergs – die Schattenseite des Berges im Sinne der Polarität.
Die Nordseite des Untersbergs – die Schattenseite des Berges im Sinne der Polarität. © Foto: Rainer Limpöck

Berge werden als Wohnsitz der Götter in vielen Kulturen verehrt: der Kailash in Tibet, der Ayers Rock in Australien, der Adams Peak in Sri Lanka – und lange Zeit war auch unser Untersberg nicht nur als Wunderberg, sondern auch als Sitz der Bergmutter Percht bekannt. © Text und Foto: Rainer Limpöck

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Der Untersberg, das „Herzchakra“ der Erde?

Der Untersberg sorgt immer wieder für Gesprächsstoff. Eine Kolumne von Od*Chi.
Der Untersberg sorgt immer wieder für Gesprächsstoff. Eine Kolumne von Od*Chi.

Wie das Licht die Fliegen zieht der sagenumwobene Untersberg allerlei esoterisch und schamanisch Aktive magisch an und hat inzwischen Kultstatus. Manche vermuten darin die Wohnstatt der Ahnen, andere vermeinen Landeplätze für Außerirdische auf ihm zu kennen. (© Text: Od*Chi, Foto: Claudia Mögling)

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Das mystische Herz eines Felsens entdecken

Der Herzstein, ein Text von Rainer Limpöck für das Magazin Kraftquelle.
Das Wasser des Herzsteins als Spiegel der Seele der Besucher im Wechsel der Jahreszeiten.

Kraftorte liegen im Trend, so heißt es – ganz im Zeichen von Entschleunigung, sanftem Tourismus und einem neu erwachenden ökologischen Bewusstsein in der Bevölkerung. Doch was steckt wirklich dahinter? (© Text und Foto: Rainer Limpöck)

Ein Ort in der Natur, an dem wir uns wohlfühlen, abschalten und einkehren können: Eine Ruhebank mit schöner Aussicht, ein Baum mit „Ausstrahlung“, das lebendige Wasser einer Quelle oder ein Felsen in der Bergeinsamkeit – die Möglichkeiten zum Krafttanken sind vielseitig, wenn wir uns darauf einlassen können. Das Berchtesgadener Land ist prädestiniert für diese Erfahrungen. „Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land“, so wird immer wieder der große Heimatschriftsteller Ludwig Ganghofer zitiert. Ist es nicht die Natur, die uns verzaubert und unserer Seele ein Glücksgefühl verschafft, wie wir es in unserer schnelllebigen, hochtechnisierten Gesellschaft kaum noch erleben können?
Die Geschichte eines Steins, eines markanten Felsens, im Kirchholz zwischen Bayerisch Gmain und Bad Reichenhall gelegen, ist ein solches Beispiel für die Magie der Natur. Entdeckt wurde er vor nicht mal 100 Jahren, als zur Renovierung des Klosterhofs, einem Wirtschaftsgebäude des Klosters St. Zeno, im nahen Wald Kies abgebaut werden musste. Dadurch wurde ein Monolith (altgriechisch monólithos‚ einheitlicher Stein oder wörtlich ‚Ein-Stein‘) freigelegt, ein sogenannter erratischer Block – also ein ortsfremder Stein, der durch geophysikalische Prozesse (Gletschergeschiebe) an jenem Ort zum Liegen kam.

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