Kraftorte – magische Energiezentren der Erde

Li.: Auf dem Weg zu St. Nectan´s Glenn (Tintagel/England). Re.: Magisches Avalon  (Glastonbury/England)
Li.: Auf dem Weg zu St. Nectan´s Glenn (Tintagel/England). Re.: Magisches Avalon (Glastonbury/England)

Kabelloses Aufladen ohne Steckdose und frei verfügbar – wollen Sie dies auch erleben und für sich nutzen können? Jeder kann seinen ganz persönlichen Kraftort finden oder sogar selbst erschaffen!   © Text: Anja Meise

Die bekannten Kraftorte auf dieser Welt sind oftmals schon Jahrtausende alt und werden auch heute noch als solche gesehen und genutzt. Weltweit bekannt sind die Pyramiden in Ägypten, die Mayastätten in Mexiko, Machu Picchu in Peru oder Avalon in England. Früher sind Menschen teilweise mehrere Wochen zu diesen Orten gepilgert, um die jeweilige Kraft in sich aufnehmen zu können und ihre heilsame Wirkung zu erfahren. Rituale, Zeremonien und Feste wurden dort gefeiert und die hochschwingende Energie zur eigenen Heilung und Bewusstwerdung eingesetzt. Jeder Ort besitzt unterschiedliche Qualitäten: sich auf sich besinnen und zur Ruhe kommen oder pure Lebensfreude und Lebendigkeit oder ein Ort für heilige Zeremonien und Initiationen.

Was macht einen Kraftort aus?
Einmal sind es die Energien in der Erde, die sogenannten Leylines. Diese Energielinien in unterschiedlicher Breite und Wirkung findet man überall auf der Welt. Sie durchströmen die Erde wie ein großes Netz und können heute genau bestimmt werden. Orte, die sich auf besonders kraftvollen Linien befinden, haben eine besondere Anziehung auf uns Menschen. Dadurch fanden sich im Laufe der Zeit immer mehr Menschen ein, die den jeweiligen Ort mit ihrem eigenen Wirken noch mehr belebt haben. So hat sich die Kraft potenziert. Dort, wo sich zwei Linien treffen, ist die Wirkung nochmal um einiges höher. An diesen Kreuzungspunkten befanden sich früher bei uns keltische und germanische Ritualstätten. Später wurden dort Kirchen gebaut. Der Altar steht fast immer exakt auf dem Kreuzungspunkt. Somit befinden sich Kraftorte immer auf oder in direkter Nähe zu den Leylinien. Besonders energievolle sind auf deren Kreuzungspunkten zu finden.
Wie eben schon angesprochen, hat jeder Kraftort seine eigene Qualität. So ist es wichtig, hinzuspüren und zu hinterfragen, welche Qualität mir begegnet und was ich für mein Leben gerade benötige. In unserer Region ist der Untersberg mit all seinen Geschichten und Mythen sehr bekannt. Da es ein sehr großer Kraftort mit mehreren Leylines und auch Kreuzungspunkten ist, gibt es für mich hier auch verschiedene Qualitäten. Eine Seite des Berges (rund um Hallthurm) ist weicher, harmonischer und hier kann man besser in sich gehen, meditieren und zur Ruhe finden. Dort gehe ich hin, wenn ich gestresst bin und Abstand vom Alltag brauche. Hier kann ich auftanken und das Gedankenkarussell zum Stillstand bringen. Durch die neue Balance in mir kommt mehr Klarheit in meine Gedanken und dadurch fällt es mir leichter, gewisse Entscheidungen zu treffen.
Die andere Seite (zwischen Großgmain und Fürstenbrunn) ist sehr lebendig und kann auch herausfordernd sein. Hier gehe ich hin, wenn Dinge in meinem Leben ins Stocken geraten, mir die Motivation und Antriebskraft fehlen und ich zielgerichteter meine Visionen umsetzen möchte. Die Energien können Sie auch zum Überdenken Ihres Verhaltens führen und Sie dazu bringen, aus einer anderen Perspektive auf eine Situation oder ein Problem zu schauen. Wichtig ist hierbei: Seien Sie offen für das, was sich zeigt! Achten Sie auf Impulse und Gedanken! Vertrauen Sie Ihrem Gefühl!

 

Waldbaden
Unsere Wälder sind Räume der Ruhe und Entspannung. Wenn ich einen Wald betrete, spüre ich sofort, wie ich loslasse, den einzigartigen Waldgeruch bewusst tief einatme und anfange zu lächeln. Somit sind auch Wälder ganz besondere Tankstellen für Körper und Seele. Die Duftstoffe (Terpene) und diese alles umfassende Lebendigkeit überall haben eine starke Auswirkung auf unsere Emotionen und unser Immunsystem. Wenn Sie also mal wieder eine Auszeit brauchen, gehen Sie (allein) ganz bewusst in den Wald, atmen tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus und lassen dabei den ganzen negativen Stress los.

Seinen eigenen Kraftort erschaffen
Jeder hat die Möglichkeit, auch in der kleinsten Wohnung, sich in seinem Zuhause oder dem Garten einen eigenen Platz zu kreieren, an dem man meditiert, schöne Musik hört oder mit den Verstorbenen spricht. Nach eigenem Empfinden können diese kleinen Kraftorte mit Blumen, Steinen, Fotos und Lieblingsstücken geschmückt werden. Durch das bewusste Nutzen lädt sich dieser Platz mit immer mehr Energie auf.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Freude beim Finden Ihres eigenen Kraftortes und dem Hineinspüren in seine Energien. Gehen Sie bewusst durch die Natur und folgen einfach nur Ihren Impulsen, in welche Richtung es gehen soll. Ihr innerer Kompass kennt den Weg! Vertrauen Sie sich und Ihrer Wahrnehmung.


Anja Meise ist Schamanin und Klangkünstlerin mit eigener Praxis in Bad Reichenhall für schamanische Energiemedizin, Beziehungsfäden lösen, Klangmassage, etc. Auch ist sie unterwegs als freie Traurednerin und mit ihrer Seelenfotografie. Klangreisen gibt sie an Kraftorten wie dem Salzheilstollen oder dem Untersberg. www.freiheitsliebe.com


Reisen an Kraftorte mit Anja Meise

17.06. – 21.06.2019

Schamanische Reise nach Cornwall:

Wild, ursprünglich und magisch! Verbinden Sie sich mit dem Ursprung und entfalten Ihre eigene Kraft!

11.08. – 16.08.2019 Avalon Goddess Retreat:
eine tiefgehende, berührende und magische Reise für Frauen zu einem kraftvollen Ort, an dem die Göttin seit Jahrtausenden verehrt wird und die heile Weiblichkeit überall spür- und erfahrbar ist! Avalon liegt in Glastonbury/England.


Weitere Termine für Seminare, Frauenkreise und Klangevents mit Anja Meise finden Sie unter www.freiheitsliebe.com

Li.: Magie pur in St. Nectan´s Glenn, ein ritueller Kraftort (Tintagel/England).  Re.: Der Visionsbrunnen in „Chalice Well Garden“ in Avalon (Glastonbury/England)
Li.: Magie pur in St. Nectan´s Glenn, ein ritueller Kraftort (Tintagel/England). Re.: Der Visionsbrunnen in „Chalice Well Garden“ in Avalon (Glastonbury/England)